Das neue Technikum gliedert sich in ein Untergeschoss für die Zentrale Gebäudetechnik, das Erdgeschoss mit Haupteingang, Beratungsraum, Umkleidebereich und den Räumen mit 100.000er Reinheitsklasse. Ebenso wurden im südlichen Teil die schweren und schwingungserzeugenden Aggregate untergebracht. Das Obergeschoss erhielt die Labore mit den Reinheitsanforderungen RK 10.000, 1.000 und 100.
Das neue Technikum wurde von einer Vielzahl von Verknüpfungen differenzierter Funktionen, Prozessabhängigkeiten und Reinheitsklassen gekennzeichnet.
Für die Gebäudestruktur ist die Nutzungsflexibilität der Räume entwurfsbestimmend. Daher wurden im Obergeschoss die Labore mit einen Plenum versehen. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Ausrüstung darunter befindlicher Labor, je nach wissenschaftlichen Anforderungen.
Im Quadrat wurden die Labore als zweihüftige Anlage konzipiert. Die inneren Labore liegen um zwei Lichthöfe, sodass alle Labore an das Tageslicht angeschlossen sind. Eine Mitteltreppe liegt zwischen den Innenhöfen. Beide wurden mit einem Glasdach versehen. Der nördliche Lichthof führt das Tageslicht bis in die Eingangshalle.
Der überdachte südliche Innenhof besitzt Reinraumqualität. Dieser Raum dient als Kommunikationsbereich.
 
ARGE mit Heike Böttcher Architekturbüro