Im Jahre 2006 und 2009 in einer erneuten Studie für die STESAD erarbeiteten wir Vorschläge für den Umbau und die Sanierung des Sachsenbades.
Das bestehende Sachsenbad erfüllt mit dem vorhandenen Wasserbecken nicht mehr die heutigen Anforderungen an ein Schwimmbad.
In Dresden besteht ein Bedarf insbesondere an Bädern für den Schul- und Vereinssport. Für diese werden 25- bzw. 50m-Becken mit 6 bis 8 Bahnen benötigt.
 
Diese Anforderungen lassen sich in das bestehende Sachsenbad einbauen. Dazu sind in der Schwimmhalle Umbauten erforderlich.
Unser Konzept stellt mehrere Varianten vor, sowie 25m-Becken als auch 50m-Becken. In alle Varianten ist das Wasserbecken zu verbreitern, um 6 bis 8 Bahnen zu erzielen.
 
Das Erscheinungsbild der Halle wird dann durch die Außenfenster bestimmt. Die Dachkonstruktion wird geändert und die Oberlichter werden mit einer neuen Fachwerkkonstruktion wieder hergestellt. Die Galerie wird wieder eingebaut, als Hängekonstruktion vom Dach.
Für ein 50m-Becken wäre das bestehende Sachsenbad mit einem Erweiterungsbau in Richtung Norden zu vergrößern. Mit heutiger Architektur wird dem klassisch modernen Bau vom Erbauer Stadtbaurat Wolf entsprochen.
Die Struktur des Hauses wird in allen anderen Teilen erhalten und mit Einrichtungen für Saunen, Wellness, Therapien versehen. Die Badewassertechnik wird unterhalb und seitlich der Wasserbecken angeordnet.