Das KSI ist eine hochschulnahe Einrichtung, in der interdisziplinär und praxisnah chemische Sensoren von den Grundlagen bis hin zu den Anwendungen erforscht werden. Drittmittelprojekte auf dem Gebiet der chemischen und biochemischen Sensorik werden bearbeitet, neue Sensorprinzipien und intelligente Messverfahren erprobt und Sensoren in modernen Technologien entwickelt.
Der Neubau nimmt die Stelle eines Typen-Mehrzweckgebäudes ein und folgt den Höhenlinien des Hanges zum Tal der Zschopau. Im Gegensatz zum Bestand bezieht das neue Laborgebäude bewusst die Altbauten in die Gestaltung mit ein. So wurde der Neubau in östliche Richtung verschoben, um das alte Institutsgebäude, was bisher hinter dem Typenbau „versteckt“ war, erlebbar zu machen. Der Eingang in das Kurt-Schwabe-Institut öffnet sich zur Anfahrtsstraße. Ein „öffentlicher Platz“, Stellplätze für PKW und Fahrräder wurden auf der Südseite eingerichtet.
Der Neubau erhielt eine verglaste Eingangssituation. Durch diese ist ebenfalls das alte Institutsgebäude zu sehen, von hier aus erschließen sich beide Gebäude.
Die Außenwand der Südseite ist um 6° nach Außen geneigt. Diese Neigung gleicht die differenzierten Anforderungen kleiner Büroeinheiten in den unteren Geschossen und größeren Laboreinheiten in der oberen Etage aus.
Die Fassade erhielt eine Verkleidung aus schmalen, langgestreckten Faserzementtafeln, welche durch die Kleinteiligkeit und die versetzte Anordnung der vertikalen Fugen die Klinkerfassade des Altbaus aufnimmt.
 

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