Für das Leibniz - Institut für Polymerforschung Dresden e. V. wurde in ein bestehendes Bürogebäude die Erweiterung von Laborflächen geplant. Auf sechs Etagen wurden Labore und Wissenschaftlerbüros eingebaut und in dem künftigen Werkstofflaborgebäude zusammengeführt.
Die Etagen wurden entkernt und völlig neu organisiert. Mit dem Umbau des Hauses von einem Büro- zu einem Laborgebäude änderte sich dessen Charakter. Das Verwaltungsgebäude wurde zu einem Forschungszentrum mit einer hohen technischen Ausstattungsdichte, sichtbar durch Lüftungskanäle, Wasser-, Gasleitungen und Kabelpritschen. Dieser „Industriecharakter“ wird in der Wahl der Ausbaumaterialien aufgenommen. So werden die Flurwände aus Profilbauglas erstellt, in die auch die Beleuchtung integriert ist.